Bremen Lexikon

Das Bremen-ABC




Das Bremen-ABC blickt auf die Gegenwart
ebenso wie in die Vergangenheit,
stellt Kurioses und Anekdotisches vor, beleuchtet (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) Bremer Sitten und Gewohnheiten,
Essen & Trinken, Persönlichkeiten und Traditionen, Denkmäler und Bauwerke -
von A wie Aalessen bis Z wie Zoo am Meer in Bremerhaven.



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Bremen - ABC

Ein kurzgefasstes Bremen - Lexikon


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Gängeviertel

Armenquartiere in der Altstadt mit schmalen Gängen zwischen den Reihenhäusern, die eng beieinander standen. Der Zugang war schwierig. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde der Bau von Gängen verboten.


GAK

Gesellschaft für aktuelle Kunst, 1980 gegründet, um sich um junge und moderne Kunst zu kümmern. Die Gründer, Galeristen und Hochschullehrer, wollten ein Gegengewicht zum eher traditionellen Kunstverein bilden.


Gesche Gottfried

Fünfzehnfache Giftmörderin, die ihre Ehemänner und Kinder mit "Mäusebutter" (Arsen mit Fett) umbrachte und 1831 öffentlich enthauptet wurde.

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Gewoba

Größtes Immobilienunternehmen in Bremen, gehört der Stadt zu 3/4. Gefördert werden Nachbarschafts- und Seniorenprojekte. In den Wohnungen der Gewoba leben etwas 100 000 Bremerinnen und Bremer.


Gleichstellungsstelle

Bremische Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau. Erstes Amt dieser Art bundesweit, 1981 per Gesetz eingerichtet.

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Gleim, Betty

Bremer Frauenrechtlerin, die 1806 die erste Bremer Mädchenschule gründete und 1808 das "Bremische Koch- und Wirthschaftsbuch" schrieb - ein absoluter Bestseller.

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Glocke

Traditionsreiches Konzerthaus seit 1928 im eleganten Art-Déco-Stil. Herbert von Karajan rühmte seine einzigartige Akustik. Über 200 000 Besucher kommen jährlich zu Konzerten aller Genres.


Glockenspiel, Böttcherstr

Meißner Porzellanglocken zwischen den Giebeln der Häuser Glockenspiel und Roselius. Dazu drehen sich holzgeschnitzte Tafeln mit berühmten Entdeckern, z.B. Columbus.

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Gluckhenne

Rathausarkaden, zweiter Bogen von links, rechts oben: Eine Henne sitzt auf ihrem Nest. Der Sage nach sind deshalb Fischer an Land gegangen, um die Stadt Bremen zu gründen, ihr "Nest".

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Gobelinzimmer

Zimmer im Rathaus mit einem kostbaren Gobelin an der Wand, etwa 400 Jahre alt. Hier liegt das Goldene Buch der Stadt und man kann sich in diesem Raum auch trauen lassen.


Grasmarkt

Der Platz zwischen dem Rathaus und dem Dom hieß früher Grasmarkt, weil die Bauern der Umgebung hier ihr Vieh verkauften, außerdem Heu, Stroh und auch Gras. 1861 wurde die Börse gebaut und der Grasmarkt mußte weichen.


Grünkohl

Heißt in Bremen Braunkohl, ursprünglich zubereitet aus einer Langkohl-Sorte mit bräunlichen Blättern. (Braun)Kohl&Pinkel ist ein typisches Bremer Wintergericht.

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Güldenkammer

Raum in der Oberen Halle des Bremer Rathauses, reiner Jugenstil. 1905 gestaltet vom Worpsweder Künstler Heinrich Vogeler. Reich verziert mit Schnitzereien und Malereien


Gute Stube

So nennen BremerInnen ihren Marktplatz. Roland und Rathaus sind seit 2004 UNESCO-Weltkulturerbe. Einer der schönsten Plätze Deutschlands.