Pollenvorhersage
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VORHERSAGE
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Pollenallergie

Die Nase läuft und die Augen brennen

Der Frühling steht vor der Tür und mit ihm kommen jede Menge Pollen. Die Anzeichen sind nur allzu gut bekannt:
Augenbrennen, Niesen und Atemnot bis hin zu grippeähnlichen Erschöpfungszuständen, eingeschränkte Leistungsfähigkeit, juckende Augen, verstopfte Nase, asthmatische Anfälle. Allergologische Praxen sind überfüllt, für die Patienten wird der Frühling einmal mehr zur tränenreichen Jahreszeit.

Geballte Ladung

Durch die Klimaveränderung und wärmere Temperaturen beginnt die Pollenflugsaison früher und dauert auch länger. Die Pollenmenge hat außerdem zugenommen.
Mit Erle, Hasel, Weide und Löwenzahn beginnt es, Hauptübeltäter ist spätestens ab Mitte April die Birke, die ihre Pollen auch über Hunderte von Kilometern verteilt, hinzu kommen Pappeln, Platanen und Buchen.

Umweltfaktoren

Eine geballte Ladung droht allen, die gegen mehrere Pollenarten allergisch sind. Allergien nehmen zu. Offensichtlich spielen Umweltfaktoren eine immer größere Rolle. Mit Heuschnupfen ist übrigens nicht zu spaßen, wird er nicht richtig behandelt, kann sich daraus ein allergisches Asthma entwickeln.

Pollen werden aggressiver

Besondere Gefahr droht in der Stadt: Abgase machen die Pollen mancher Bäume besonders aggressiv. Bei solcher Belastung kann auch Symptome bekommen, wer vorher noch nie etwas mit Pollenallergie zu tun hatte, unabhängig davon wie alt er ist. Juckende Augen und Rötungen sind oft erste Anzeichen für eine Allergie.

Beratung in der Apotheke

Um die Symptome einer Pollen-Allergie in erträglichen Grenzen zu halten, nehmen die Betroffenen Augentropfen und Nasensprays und schlucken zusätzlich die sogenannten "Antihistaminika". Sie sind in der Apotheke frei erhältlich.
Wichtig ist, sich dort beraten zu lassen, wenn man noch andere Medikamente einnehmen muss. Achtung Autofahrer: Antihistaminika unterdrücken nur die Symptome und machen oft müde.

Spritzen gegen Allergene

Sinnvoller ist es, sich einem ausführlichen Allergietest zu unterziehen, um die Allergene, die auslösenden Pollen also, dingfest zu machen und eine spezifische Immuntherapie zu beginnen.
In einem individuellen Impfprogramm werden die Allergene in abgeschwächter Form gespritzt oder als Tropfen geschluckt, um die Patienten langsam unempfindlich dagegen zu machen. Für Gräserpollen gibt es eine Intensiv-Impfung innerhalb von ca. fünf Wochen.

Akupunktur und Homöopathie

Die Erfolgsquote dieser "Hyposensibilisierung" liegt immerhin bei 80 bis 90 Prozent, sagen Experten. Sie hilft aber nicht sofort, sondern kann sich über Monate bis zu drei Jahren hinziehen.
Jüngere Menschen vertragen diese Therapie deutlich besser als ältere. Ihnen kann Akupunktur gut helfen oder ein homöopathisches Präparat: Kürbis, Zwiebel, Honigbiene, schwarzer Senf. Augentrost und Kalium jodatum lindern tränende und juckende Augen.