Buchtipp


Buchtippvon Christiane Schwalbe, Bremen Freizeit, Vanille - Gewürz der Göttin

Annemarie Wildeisen
"Vanille -
Gewürz der Göttin"


AT Verlag
28.90 Euro


"Vanille - Gewürz der Göttin"

Annemarie Wildeisen

Geschichte, Geschichten und über 70 pikante und süsse Rezepte

Schon der Duft von Vanille soll "im Gehirn die Ausschüttung von Serotonin beeinflussen ... die körperliche und geistige Leistungskraft stärken, die Nerven beruhigen, motivierend wirken und bei depressiven Verstimmungen wie ein Schmunzeln für die Seele wirken". Alles spricht also dafür, diese exotische Pflanze aus der Familie der Orchideen zu jeder Jahreszeit die Ehre zu geben.

Vielseitige Kombinationen

Vanille passt zu Zimt, Nelken und Schokolade, wird für Süßspeisen und feine Backwaren verwendet, lässt sich aber auch ganz ungewöhnlich mit Karotten, Tomaten oder Fisch kombinieren. Statt der Schoten können künstlich hergestellte Aroma-Essenzen verwendet werden, aber der Geschmack ist nicht so fein wie bei echter Vanille.

Gewürz der Göttin

Das Kochbuch "Vanille - Gewürz der Göttin" erzählt nicht nur amüsante und wissenswerte Geschichten über die aromatische Schote, die sich auch in pikanten Speisen wunderbar entfalten kann. Die Autorin präsentiert uns kulinarisch durchaus Extravagantes: einen orientalischen Auberginenpie mit Lammfleisch, Gewürzreis mit Vanille und Safran, Entenbrust mit Kürbis-Vanille-Sauce und Perlhuhnbrust mit Vanillepfirsich. Ein Vanille-Mohn-Gugelhupf oder ein Vanillestrudel schaffen den Höhepunkt festlicher Menüs.

Teure Herstellung

Der Herstellungsprozeß der unscheinbaren schrumpeligen Schote ist sehr aufwändig, die Fermentierung der grün geernteten Früchte dauert drei Monate. Deshalb sind die schwarzen Stangen auch so teuer. Erst im Verlauf dieses Trocknungsprozesses gewinnt die Vanille ihren betörenden Duft. Hauptanbaugebiet ist heutzutage Madagaskar, hier wächst die begehrte Bourbonvanille, deren Aroma besonders intensiv ist.

Der Verlag über das Buch

" Vanille" wurde von der Historia Gastronomica Helvetica in Zürich als bestes Schweizer Kochbuch mit den "Schweizer Goldlorbeeren 2002" und als bestes Schweizer Kochbuch des Jahres mit dem "Goldenen Lorbeerblatt 2002" ausgezeichnet.

(Christiane Schwalbe)