

AT Verlag
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Vanille passt zu Zimt, Nelken und Schokolade, wird für Süßspeisen und feine Backwaren verwendet, lässt sich aber auch ganz ungewöhnlich mit Karotten, Tomaten oder Fisch kombinieren. Statt der Schoten können künstlich hergestellte Aroma-Essenzen verwendet werden, aber der Geschmack ist nicht so fein wie bei echter Vanille.
Das Kochbuch "Vanille - Gewürz der Göttin" erzählt nicht nur amüsante und wissenswerte Geschichten über die aromatische Schote, die sich auch in pikanten Speisen wunderbar entfalten kann. Die Autorin präsentiert uns kulinarisch durchaus Extravagantes: einen orientalischen Auberginenpie mit Lammfleisch, Gewürzreis mit Vanille und Safran, Entenbrust mit Kürbis-Vanille-Sauce und Perlhuhnbrust mit Vanillepfirsich. Ein Vanille-Mohn-Gugelhupf oder ein Vanillestrudel schaffen den Höhepunkt festlicher Menüs.
Der Herstellungsprozeß der unscheinbaren schrumpeligen Schote ist sehr aufwändig, die Fermentierung der grün geernteten Früchte dauert drei Monate. Deshalb sind die schwarzen Stangen auch so teuer. Erst im Verlauf dieses Trocknungsprozesses gewinnt die Vanille ihren betörenden Duft. Hauptanbaugebiet ist heutzutage Madagaskar, hier wächst die begehrte Bourbonvanille, deren Aroma besonders intensiv ist.
" Vanille" wurde von der Historia Gastronomica Helvetica in Zürich als bestes Schweizer Kochbuch mit den "Schweizer Goldlorbeeren 2002" und als bestes Schweizer Kochbuch des Jahres mit dem "Goldenen Lorbeerblatt 2002" ausgezeichnet.
(Christiane Schwalbe)