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Bremen Überseestadt Bremen, Freizeit Bremen Der Speicher XI


Die Überseestadt

Im Bremer Westen wächst in den alten Hafenquartieren
ein neuer Stadtteil

Die alten Hafenquartiere sind ein Stadtteil im Wandel. Hier wird an jeder Ecke gebuddelt und gebaggert, um Visionen umzusetzen, die auf den Baustellen ganz irdisch werden. Wer dieses Quartier zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkundet, der spürt schon eine ganz eigene Atmosphäre – eine Mischung aus großzügiger Weitläufigkeit, reizvoller Historie und kühler Modernität.

Investitionen in Milliardenhöhe

Die Dimensionen des Stadtentwicklungsprojektes "Überseestadt" (300 Hektar auf fünf Kilometern Länge) kann man im Speicher XI Im Modell 1:1000 in Augenschein nehmen. Private Unternehmer und die Stadt Bremen investieren hier bis zum Jahr 2020 ca. zwei Milliarden Euro.

Ein Tower am Eingang

Der neue Stadtteil beginnt gleich hinter der Stephanibrücke auf dem Gelände des früheren Weserbahnhofs. Die Baustelle ist umzäunt, aber demnächst von einer Besucherplattform genauer zu besichtigen. "Think big" dachten sich die Bremer, denn der "Weser Tower" wird nach seiner Fertigstellung 2009 mit 22 Stockwerken und 82 Metern Höhe unbestritten das höchste und auffallendste Gebäude in der Hansestadt sein. Ein neues Wahrzeichen.

Neues Wahrzeichen

Die kühne Konstruktion aus Glas und Stahl erdachte Stararchitekt Helmut Jahn unter dem Motto:"Face the 'Old City' as a sign for a new Bremen“. Abends wird der Tower beleuchtet. Wie das aussieht, weiß bislang nur der international bekannte Lichtdesigner Yann Kersalé. Und der schweigt beharrlich.

Fußweg in die Zukunft

Der 45 Millionen teure Weser-Tower steht ein wenig schief zur Weser, so wollte es der Architekt, allen rechtwinkligen Einwänden eines bremischen Senatsbaudirektors zum Trotz. Das Gebäude ist Zentrum des künftigen Weserquartiers mit dem "Haus am Fluss", darin Hotel und ein Varieté-Theater, außerdem Parkgarage, Grünanlagen und Gastronomie. Die Schlachte-Promenade führt direkt dorthin, der "Fußweg in die Zukunft" (Wirtschaftssenator Ralf Nagel) wird gerade verlängert.

Elegantes Entreé

Die Überseestadt wird ein architektonisch reizvoller Stadtteil. Beispiel dafür ist das neue "Kaffee-Quartier" in der Hafenvorstadt auf dem ehemaligen Eduscho-Gelände in der Lloydstraße. Unter dem Motto "City: nah. Blick: weit" ist ein großzügiger Gebäudekomplex aus Glas und Beton entstanden, mit Grünflächen drumherum und einem ebenerdigen Springbrunnen. Für die Überseestadt ein im besten Sinne des Wortes elegantes Entreé an historischem Ort.

Gefälliges Ambiente

Ein paar hundert Meter weiter präsentiert sich die Überseestadt bereits im neuen Outfit, ästhetisch und modern. Speicher I ist saniert und bietet helle, luftige Räume für Geschäftsleute, Designer, Reeder, Speditionen. Gegenüber stehen die drei sogenannten "Ports", würfelförmige Bürohäuser mit unterschiedlichen Fronten.

Einkaufsbummel lohnt sich

Großzügig ist auch der alte Schuppen 2 auf der anderen Seite des Hafenbeckens saniert. Boutiquen, Einrichtungsgeschäfte, Designer, Weinhändler, Café und ein edles Restaurant mit Blick auf's Wasser - der Einkaufsbummel lohnt sich längst.

Zwischendurch ein Sommergarten

Nach dem Speicherhafen kommt Brachland, aber nur auf den ersten Blick. Denn das Gelände bis zum Überseetor an der Konsul-Smidt-Straße ist ein riesiger wilder Sommergarten, angelegt von den "Landlotsen", einer Zwischennutzungsagentur, die zeigt, was möglich ist. Eines Tages vielleicht Beach-Volleyball ...

Wesersand ins Hafenbecken

Die älteste Station in der künftigen Überseestadt ist der Großmarkt, genannt Frischezentrum, errichtet auf dem Gelände des ehemaligen Überseehafens. Die Entscheidung des Senats, dieses Hafengelände 1998 mit Wesersand zu füllen, ist schon vielfältig bereut worden, zumal der Großmarkt kaum Ausstrahlungskraft besitzt.

Kunst im historischen Gebäude

Ganz im Gegensatz zum Hafenspeicher XI. Der vor fast 100 Jahren erbaute, 400 Meter lange Gebäudekomplex steht heute unter Denkmalschutz. Er wurde behutsam saniert und beherbergt die Hochschule für Künste, das Hafenmuseum, Kulturinitiativen, Dienstleister und das Restaurant im Speicher XI.

Charme des alten Hafens

Ein paar Meter weiter stehen am Holzhafen weitere historische Gebäude aus rotem Backstein: Roland- und Hansa-Mühle mit Europas größtem Mehlsilo, gegenüber die alte Feuerwache, in der sich neben einem Kreativzentrum auch ein großes Restaurant niedergelassen hat. Vor allem im Sommer, unter einem Sonnenschirm sitzend, erschließt sich hier der ganze Charme des Hafens, vielleicht wird sogar ein Schiff entladen.

Eines Tages ...

... soll in den alten Hafenquartieren hinter dem Großmarkt der Überseepark gebaut sein, Hafenkante Südseite, Arbeiten und Wohnen am Wasser. Der Europahafen bekommt eine Marina, alle Speicher haben neue Nutzer und, und, und ... Aber bis dahin fließt noch viel Wasser die Weser hinunter.