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Bremen Steintor

"Kilia Drogerie Blank"


Bremen Kilia-Drogerie Blank Bremen Steintor Bremen Das Viertel
Kilia Drogerie Blank


Vor dem Steintor 43
28203 Bremen


Kilia Drogerie Blank

Wo gibt es noch eine "richtige" Drogerie? Ein Geschäft also, in dem Putz- und Fleckenmittel nicht nur verkauft werden, sondern kompetente Beratung dazu gehört? Wer die Originalität sucht und die große Auswahl heutiger Drogeriemärkte nicht missen will, wer das Gefühl liebt, noch individuell bedient zu werden, der muss ins Steintor fahren - zur Drogerie Kilia.

Klein, aber fein

Ein kleiner, aber wohlsortierter Laden, in dem es nicht darauf ankommt, die Produkte für jeden griffbereit anzuordnen. Hier soll man fragen, sagt Herr Blank, der Besitzer. Wer hierher kommt, will auch fragen. Zum Beispiel nach den berühmten Rotweinflecken, von denen jeder weiß: Salz drauf streuen und warten.

Weißwein killt Rotwein

Stimmt nicht ganz, korrigiert Ursula Willnow, die bei Kilia die Seele vom Geschäft ist. In einer Stoffhose hilft Salz vielleicht, im hellen Teppich kann sich der Fleck hartnäckig grünlich verfärben, wenn man ihm mit Salz zuleibe rückt. Besser also: Weißwein drauf (hilft auch bei anderen Textilien). Die Säure löst den roten Farbstoff. Anschließend erledigt ein feuchter Schwamm den Rest. Und wenn kein Weißwein im Haus ist? Dann hilft auch mal sprudelndes Mineralwasser.

Von Scheuersand bis Kräutertee

17 000 Artikel könnte man, wenn man wollte, bei Kilia kaufen. Von der Zimtsandale über Badelatschen, Rosenknospenöl und Schädlingsbekämpfungsmittel bis hin zu einer großen Auswahl Tee, Wundbenzin (ein Zaubermittel bei Fettflecken!), edlen Seifen oder solchen für den Alltag, Waschpulver, (Natur-)Kosmetikartikel, Nagelfeilen, Blumenerde, Grillkohle, Bürsten, Haarfärbemittel, Pflanzensamen und .... Kerzen. Bei Kilia gibt es die größte Auswahl an Kerzen in ganz Bremen. Die liegen nicht nach Regenbogenfarben sortiert im Regal, sondern stehen schon mal im Karton auf dem Fußboden.

Pülverchen aus dem Labor

Passfotos werden im hinteren Teil des Ladens geknipst und entwickelt, wo sich auch das Labor inklusive Chemikalien versteckt. Überreste dessen, was eine Drogerie früher mal war, ein Geschäft, in dem Drogisten Pülverchen, Kräuter und Cremes selbst zusammen rührten: für Zähne und Haut, Schuhe und Haushalt, zum Putzen und Bleichen. Was nicht medizinisch war, durfte in einer Drogerie verkauft werden. Als Fotografie und Bildentwicklung erfunden wurden, ging man auch zum Drogisten.

Von Bio bis Öko

Natürlich muss eine Drogerie mit der Zeit gehen, wenn sie Kunden halten will. Deshalb kann Frau Willnow auch biologisch-abbaubare Putzmittel empfehlen, Spinnrad-Produkte zum Beispiel, und sie weiß, wieviel rote Farbe gebraucht wird, um ein helles T-Shirt zu färben. Aber Achtung: Nähte vorher prüfen. Kunststoffzwirn bleibt nämlich hell.

Fleck weg

Wer Chemie gegen Blattläuse haben will - kein Problem. Aber mit Spüli-Wasser geht es eben auch, nur zeitraubender. Wer den herkömmlichen Scheuersand bevorzugt, kriegt ihn selbstverständlich und beim Fleckentferner noch einen Tipp mit auf den Weg: Flecken nie reiben, sondern von außen nach innen tupfen. Sonst reibt man rein, was raus soll.