
INSZENIERUNG:
Dirk Böhling
MUSIKALISCHE LEITUNG:
Hans Steinmeier
BÜHNENBILD:
Monika Gora
AUSSTATTUNG:
Sabine Böing
KOSTÜME:
Bente Matthiessen
DARSTELLER:
Pinocchio:
Johanna Geißler
Meister Gepetto:
Daniele Nonnis
Die blaue Fee:
Irene Kleinschmidt
Signora Cravallo:
Irene Kleinschmidt
Die Spielzeugfrau:
Alice Krimmel
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Erst liest er das Stück, dann legt er es beiseite, sortiert nach geraumer Zeit Erinnerungen und Ideen neu: So erzählt es Dirk Böhling, Regisseur und Autor des diesjährigen Weihnachtsmärchens, im Radio-Bremen-Fernsehen. Und so entstand auch seine Fassung des Kinderliteratur-Klassikers "Pinocchio".
Pinocchio ist ursprünglich ein Holzklotz, aus dem ein Tischbein werden sollte. Als das Holz zu sprechen beginnt und "Sei bloß vorsichtig" sagt, bekommt es der Tischler mit der Angst zu tun und verschenkt das sprechende Holzstück. Gepetto schnitzt daraus eine Marionette, die plötzlich zu sprechen beginnt, laufen kann und allerlei Streiche spielt.
Lügen haben nicht nur lange Beine. Pinocchio wächst eine lange Nase, wenn er lügt. Was nicht gerade selten passiert. Sein "Vater", Gepetto, hat alle Hände voll zu tun, den quirligen Jungen im Zaum zu halten. Das kleine italienische Dorf in Süditalien beginnt auf der Bühne zu leben, mittendrin Feen und Harlekine, Flitter und Glitter, Fuchs und Kater und der böse Marionetten-Direktor.
Dirk Böhling hat die poetische Geschichte mit viel Humor, Witz und Fantasie in Szene gesetzt, bunt, lebendig und fabel-haft, mit stimmiger Musik und schönen Liedern.
Die kleinen und großen Zuschauer dankten es dem Regisseur bei der Premiere mit anhaltendem Jubel. Großes Theater nicht nur für die Kleinen.
(Christiane Schwalbe)