Musikfest Bremen 2008


Musikfest Bremen 2008, Konzerte, Kultur, Freizeit in Bremen

Musikfest Bremen 2008, Konzerte, Kultur, Freizeit in Bremen


"Musikfest Bremen 2008"

Große Namen und junge Talente

Ein Fest für Menschen, die die Musik in all' ihrer Vielfalt lieben - diesem Anspruch ist das Musikfest treu geblieben. Begonnen hat es 1989 mit dem Schwerpunkt Alte Musik. Nächstes Jahr ist Jubiläum, da findet es zum 20. Mal statt. Jahr für Jahr hat es Musiker von Weltruf in die Hansestadt und in die Nordwestregion gelockt, aber auch Nachwuchstalente, die auf dem besten Weg sind, eine große Karriere zu machen.

Nachtmusik rund um den Marktplatz

Traditionsreich und spektakulär ist ist der Auftakt des Musikfestes: Seit 2001 gibt es alljährlich die Große Nachtmusik rund um den Marktplatz. Drei Konzerte an drei Spielorten können die Besucher aus einem Angebot von insgesamt 21 Konzerten auswählen: Klassik, Jazz und Kammermusik, Oper, Kirchenmusik, Musik des 20.Jahrhunderts und Crossover-Projekte in Bremen.

Alte Gebäude in neuem Licht

Zwischen den einzelnen Konzerten ist ausreichend Zeit, von Ort zu Ort zu schlendern, einen Wein zu trinken oder die außergewöhnlichen Lichtspiele zu erleben, die in Bremens guter Stube die historischen Gebäude verzaubern und Details ihrer Architektur einen besonderen Reiz verleihen. Alle Jahre wieder werden sie inszeniert von Christian Weißkircher, einem renommierten Lichtdesigner aus Österreich.

Kunstgenuss und Shoppingnacht

Die anderen können einkaufen, denn das haben die Bremer besonders gern: exklusive oder populäre Kulturveranstaltungen, verbunden mit langen Shoppingnächten, dazu ein bisschen kostenlose Nachtmusik auf Straßen und Plätzen und natürlich - Bratwurst, Wein und Bier.

"Werkstatt" für den Nachwuchs

Vor allem junge Nachwuchskünstler kommen gern zum Musikfest nach Bremen, lässt Intendant Professor Thomas Albert wissen, hier finden sie ein wohlwollendes und interessiertes Publikum und können sich in einer Art "Werkstatt" erproben.
Aber natürlich locken auch die großen Namen: In diesem Jahr beispielsweise Hélène Grimaud, die Musiciens du Louvre, das Minguet Quartett, die Geigerin Janine Jansen, das Mahler Chamber Orchestra, Star-Pianisten Arcadi Volodos aus Russland und Sa Chen aus China, Patricia Kopatchinskaja und Abdullah Ibrahim.

Musik mit politischem Anspruch

Der 73-jährige Südafrikaner, vor seiner Konvertierung zum Islam bekannt als "Dollar Brand", gilt als einer der bedeutendsten Jazz-Musiker der Gegenwart. Viele seiner Kompositionen, zum Teil im Exil geschrieben, waren musikalische Proteste gegen das Apartheid-Regime in Südafrika.
Stets hat Abdullah Ibrahim die musikalischen Traditionen seiner Heimat mit anderen musikalischen Stilen verbunden. Sein Konzert in der "Glocke" gehörte 2008 gewiss zu den eindrucksvollsten und ungewöhnlichsten Ereignissen des Musikfestes 2008.

Außergewöhnliche Spielorte

Seit 1989 bietet das Musikfest Bremen international berühmte Künstler und Konzerte in besonderer Umgebung: Das BLG Forum, der Innenhof des Landgerichts, die Obere Rathaushalle, der St.Petri Dom, der Lichthof im Überseemuseum - es sind stets auch die außergewöhnlichen Spielorte, die die Konzerte außerhalb des traditionellen Konzerthauses "Glocke" zu einem außergewöhnlichen Erlebnis machen.

(Christiane Schwalbe)