
USA 2008
DARSTELLER:
Richard Gere
Diane Lane
Für "Das Lächeln der Sterne" wären damit alle Voraussetzungen gegeben – eine kitschig-romantische literarische Vorlage, schöne Menschen (Richard Gere und Diane Lane) in Grenzsituationen: Beide haben kaputte Ehen hinter sich und stecken in einer Lebenskrise. Sie treffen sich in einem verwunschenen Hotel am tosenden Meer in unberührter Natur.
Paul ist Chirurg, dem gerade eine Patientin auf dem OP-Tisch gestorben ist, weshalb er für ein paar Tage in dem Hotel gelandet ist, das Adrienne für ihre beste Freundin hütet. Paul will den Witwer treffen und ihm klar machen, dass ihn als Arzt keine Schuld trifft.
Adrienne ist leidenschaftliche Mutter, opfert sich für die Familie auf und wird betrogen von ihrem Mann. Sie hat in ihrer Familienwelt ganz vergessen, auch mal an sich selbst zu denken. Die beiden treffen sich im Hotel, dann kommt ein Hurricane, das Haus wackelt und die beiden sind sich plötzlich ganz nah.
Die beiden verlieben sich, helfen sich gegenseitig aus der Krise und hoffen auf ein gemeinsames Leben, wenn Paul aus Ecuador zurück ist, wo er sich mit seinem Sohn versöhnen will. Aber aus der gemeinsamen Zukunft wird nichts.
Der Plot ist mager, die Dialoge sind es auch, und Spannung flackert höchstens beim ums Haus tosenden Sturm kurz auf. Ansonsten schleppt sich der Film dahin, bietet Kitsch und schöne Kulisse und so langatmige Einstellungen, als habe der Regisseur Zeit schinden wollen, weil ihm der Erzählstoff ausgegangen ist.