Ausstellungen
Bremen Vegesack
Overbeck-Museum

"6x Stillleben"
der Künstler:
Eva Kreuscher
Thomas Landt
Stefan Ringeling
Hermine Overbeck-Rohte
Friedrich Schweitzer
Brigitte Tüttelmann


Bis 22. März 2009

Altes Packhaus Vegesack
Alte Hafenstr. 30
28757 Bremen
Tel. 0421 - 66 36 65

Öffnungszeiten:
Di-Do und Sa, So
jeweils 11-18 Uhr


Bild der Ausstellung 6x Stillleben, Bild von Hermine Overbeck-Rohte, Overbeck-Museum Ausstellung, Kultur, Freizeit in Bremen HERMINE OVERBECK-ROHTE
Stillleben (nach 1905)

 Künstlerin Brigitte Tüttelmann im  Overbeck Museum bei der Erklärung ihrer ausgestellten Bilder, Bremen, Ausstellung, Kultur, Freizeit in Bremen BRIGITTE TÜTTELMANN


 6x Stillleben im Overbeck Bilder von Stefan Ringeling, Ausstellung, Bremen, Kultur, Freizeit in Bremen OVERBECK MUSEUM


 6x Stillleben Bild Granatapfel von Stefan Ringeling in der Ausstellung Bremen, Kultur, Freizeit in Bremen STEFAN RINGELING
Granatapfel (2008)

"6x Stillleben"

von Künstlern aus Bremen und Worpswede
Eva Kreuscher, Thomas Landt, Stefan Ringeling, Hermine Overbeck-Rohte, Friedrich Schweitzer, Brigitte Tüttelmann

Das Overbeck-Museum verwaltet den Nachlass des Künstler-Ehepaars Fritz und Hermine Overbeck und zeigt eine Auswahl ihrer Werke in wechselnden Dauerausstellungen. Darüber hinaus werden Sonderausstellungen zu verwandten Themen organisiert, diesmal sind es Stillleben von sechs verschiedenen KünstlerInnen.

Still-Leben sehr lebendig

Die Präsentation geht zunächst natürlich von den Bildern aus, die Hermine Overbeck-Rohte Anfang des 20. Jahrhunderts gemalt hat. Anhand der Arbeiten von fünf KünstlerInnen, die in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, zeigt sie dann, wie vielfältig und lebendig das Thema "Still-Leben" bis heute ist.
Im Holland des 17. Jahrhunderts wurde der Begriff "Stil leven" (unbewegtes Leben) geprägt und in Deutschland sowie im englischen Sprachraum (still-life) übernommen.
Die Franzosen (nature morte) und Italiener (natura morta) sprechen von der toten Natur, die aber in den hier gezeigten Bilder alles andere als tot ist, sondern sich äußerst lebhaft und expressiv präsentiert.

Hermine Overbeck-Rohte

1869 geboren und aufgewachsen in Walsrode, nahm sie nach ihrer Ausbildung zur Krankenschwester Malunterricht, studierte 1892 - 1896 an der 'Damenakademie' in München, wurde danach Schülerin von Fritz Overbeck, den sie 1897 heiratete. 1905 verließ das Paar Worpswede und zog nach Bröcken bei Vegesack.
Fritz Overbeck starb 1909, Hermine kam bei einem Autounfall 1937 ums Leben.
Ihre Bilder hat sie zu Lebzeiten nie ausgestellt, stets ließ sie den Werken ihres Mannes den Vortritt und hielt ihre eigenen Arbeiten zurück. Erst seit 1991 werden ihre Bilder, die sie ihren Kindern und Enkeln hinterlassen hat, durch die Ausstellungen im Overbeck-Museum einer größeren Öffentlichkeit bekannt gemacht.

Brigitte Tüttelmann

In Bremen 1946 geboren, hat an der Bremer Hochschule Malerei und Grafik studiert, war danach viele Jahre Kunsterzieherin an Gymnasien in Niedersachsen mit umfangreicher eigener malerischen und freiberuflich lehrenden Tätigkeit. Sie lebt in Bremen.
In ihren Bildern kombiniert sie stets verschiedene Materialien und läßt immer einen kleinen Teil des Untergrundes frei, Dadurch wirkt ihre Malerei durchlässig und transparent, unterstützt auch dadurch, dass sie mit Lichteffekten spielt und diese so geschickt in einer Folienverpackung reflektieren lässt, dass man unwillkürlich hineingreifen möchte.

Präsentiert werden auch diese MalerInnen:

Thomas Landt

1965 in Kiel geboren ist ebenfalls nach dem Studium der Bildenden Kunst, Malerei und Kunstgraphik 1999 nach Worpswede gezogen.

Stefan Ringeling

In Wildeshausen 1966 geboren, studierte 1988 - 1993 an der Hochschule für Künste Bremen und lebt seitdem in Worpswede.

Friedrich Schweitzer

1935 bei Mannheim geboren, Studium in Karlsruhe und Berlin, lebt seit 1998 in Worpswede.

Eva Kreuscher

In Düsseldorf geboren, Studium Englisch und Kunst für das Lehramt, lebt und arbeitet in Bremen.

Overbeck-Museum

Die Räumlichkeiten des Overbeck-Museums im ältesten Packhaus Bremens bieten im Gegensatz zu den riesigen Ausstellungshallen großer, moderner Museen eine schöne, angenehm warme Kulisse für diese ansprechenden Bilder einer gelungenen Ausstellung, über die in den Medien leider wenig berichtet worden ist.