Ausstellungen Bremen


Weserburg

"A.R. Penck -
Deutschland"

31.07.2009 - 17.01.2010


Bild der Ausstellung A.R. PENCK in der Weserburg Bremen, Ausstellung, Kultur, Freizeit in Bremen


Öffnungszeiten:
Di,Mi,Fr 10-18 Uhr
Do 10- 21 Uhr
Sa-So 11-18 Uhr


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"A.R. Penck - Deutschland"

Werke aus der Sammlung Böckmann

Einer der bedeutendsten deutschen Künstler der Gegenwart wird mit einer Ausstellung im Neuen Museum Weserburg geehrt. Penck ist ein politischer Künstler, hat selbst in der ehemaligen DDR gelebt und kennt die Bundesrepublik. Diese Erfahrungen bestimmen sein künstlerisches Werk, das als beispielhaft für eine künstlerische Existenz in Deutschland gilt.

Neue Wilde

A.R. Penck wurde am 5.10.1939 als Ralf Winkler in Dresden geboren. Die Hochschule für Bildende Künste in der DDR lehnte ihn als Student ab, er bildete sich in zahlreichen Mal- und Zeichnkursen weiter, blieb aber im Wesentlichen ein Autodidakt. Als "Vater der Neuen Wilden" wurde er einer der bedeutendsten deutschen Gegenwartskünstler. Seine kraftvollen, großformatigen Bilder thematisieren den Kampf zwischen Ost und West.

Strichmännchen

Bekannt geworden ist Penck mit seinen "Strichmännchen" und greift mit dieser Zeichensprache auf die Höhlenmalerei zurück. Mit groben Pinselstrichen stellt er in großformatigen Bildern symbolhaft die menschliche Existenz dar - Leben, Alltag, Ängste. Penck arbeitete als Bildhauer auch mit Holz und Bronze, um sich schließlich dem Marmor zuzuwenden.den Menschen, sein Leben und seine Ängste symbolisiert. Bildhauer zu werden, das war schon in seiner Jugend sein größter Wunsch. Penck verließ die DDR 1980, arbeitete in Köln, Israel, London, Irland, Italien und Japan und kam schließlich als Professor an die Kunstakademie in Düsseldorf.

Deutschland - zwischen Ost und West

60 Jahre Bundesrepublik und 20 Wiedervereinigung - in diesem Zusammenhang sind im Neuen Museum Weserburg auch die ca. 40 Werke (1956 bis 2007)aus der Sammlung Böckmann zu sehen, einer der bedeutendsten Penck-Sammlungen Europas. Penck hatte mit dem 2007 verstorbenen Jörg Immendorff, dem "West-Künstler", einen "deutsch-deutschen Vertrag" abgeschlossen, um die gemeinsame politische Thematik in ihrer künstlerischen Arbeit fortzusetzen.


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